...dürfen in der Schweiz keine gemeingefährlichen Minarette mehr gebaut werden.
Quelle: Newsnetz
Erinnern Sie sich noch an René Kuhn? Ja, genau der. Seine Zitate sind zweifellos ein Highlight des Jahres. Der René Kuhn hat jetzt ein Buch geschrieben, wo er uns von seinen Erfahrungen mit den Schweizer Frauen, die wie Vogelscheuchen aussehen, berichtet. Schon der Titel – Zurück zur Frau – weg mit den Mannsweibern und Vogelscheuchen, ein Tabubruch – lässt einen erstklassigen Lesegenuss erahnen.
«Deshalb weiss eine Schweizer Frau: Sobald ich geheiratet habe, kommt es nicht mehr drauf an, ob ich ungepflegt bin und dick werde. Es soll denn aber trotzdem Frauen geben, die sich wundern, wieso ihr Mann fremdgeht oder im Bordell seinen sexuellen Frust abbaut.»
«Als staatliche Steuergeld verzehrerin kann man bis auf Chefbeamtinnen-Stufe rumlaufen wie der letzte Clochard – auch wenn die WG-Tage schon längst vergangen sind und frau heute pro Jahr 200 000 Franken nach Hause trägt.»
«Dieses furiose Emanzen-Gekreische hat auch zu sonderbaren Auswüchsen geführt: So waren die jungen Frauen meiner Jugendzeit doch tatsächlich stolz darauf und betrachteten es als Zeichen ihrer Fortschrittlichkeit und Emanzipation, dass sie überhaupt nicht kochen können und von Haushaltsführung keine Ahnung haben.»
Es war wie in den achtziger Jahren, nur waren dicke Brillen und poppig bunte Anziehsachen damals billiger.
«Man sollte im Kino kiffen können.»
Polo Hofer an der Kinopremiere vom Film Rocksteady: The Roots of Reggae.
Die Schweizer Stimmbürger haben entschieden, dass in unserem Land keine Minarette mehr gebaut werden dürfen. Dieser Entscheid hat für mich keinerlei Konsequenzen. Ich hatte nie vor, ein Minarett zu bauen. Ich kenne auch niemanden, der ein Minarett bauen möchte. Ich finde Minarette weder ästhetisch noch bin ich der Ansicht, dass sie das Stadtbild aufwerten. Minarette sind mir egal. Sie gefallen mir nicht und stören mich nicht. Ich setze sie gleich mit den Kläusen, die dieser Tage wieder die hiesigen Fassaden besteigen. Der einbrechende Santa Claus, ein Kulturimport aus den Vereinigten Staaten, hat keinerlei Bezug zu unserer Weihnacht und unserem Samichlaus. Vielmehr stellt er meiner Meinung nach ein Machtsymbol des angelsächsischen Kapitalismus dar und müsste nun konsequenterweise als kulturfremdes Machtsymbol ebenfalls verboten werden.
Als grundliberaler Mensch ist es mir jedoch zuwider, etwas zu verbieten, was niemandem Schaden zufügt. Aus diesem Grund habe ich gegen die Minarett-Inititive gestimmt. Und darum würde ich auch gegen Initiativen stimmen, die Bärte, Buddahs, Schleier, Kopftücher, Kippas, HipHop und Santa Clauses verbieten möchten. Wieso ich mit dieser Meinung zu einer Minderheit gehöre, kann ich absolut nicht verstehen, muss ich aber akzeptieren. Denn gegen die direkte Demokratie helfen weder Lichterketten noch Facebookgruppen und schon gar kein Schämen fürs Vaterland. Bleibt nur noch die Frage offen, was das Schweizervolk als nächstes verbieten möchte.