Dienstag, 27. November 2007

Ich bin, was ich konsumiere

Die Generation unserer Eltern definierte sich über die “Beatels oder Stones“ Frage. Unsere konsumorientierte Generation dagegen drückt ihr Lebensgefühl mit Marken, im Fachjargon auch Brands genannt, aus. Nike oder Adidas? Coop oder Migros? XBox oder PlayStation? Ich bin, was ich konsumiere.

Zur Perversion getrieben wird dies in der Frage nach dem Betriebssystem, an welches man sich bindet; meist für ein ganzes Leben lang. Zwei Unternehmen aus den Vereinigten Staaten teilen sich in diesem hart umkämpften aber sehr lukrativen Teilmarkt die Marktanteile.

Die Individualisten unter den Computerbenützern schwören auf das Betriebssystem aus dem Hause Apple mit seinen stylischen Produkten. Die Realisten dagegen setzen auf den Marktführer Windows von Bill Gates.

Etliche ausufernde Diskussionen zwischen überzeugten Produktverwendern beider Lager verliefen sich angesichts Sturheit und Borniertheit bisher im Sande. Man hat entschieden und lässt sich nicht bekehren. Ich bin, mit was ich arbeite. Und ich pisse, worauf die anderen arbeiten. Dies hat sich wohl jener Autohalter gedacht, dessen Fahrzeug ich gestern auf dem Mitarbeiter-Parkplatz der Polizeiwache Kaserne gesehen und fotografiert habe.

Kommentare:

  1. und was bitteschön treibt dich auf sen mitarbeiterparkplatz der polizei? verkaufst du nebst werbefläche neu auch deine arbeitskraft?

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  2. immer so hässig! nänei, da komm ich durch, wenn ich von meiner hood richtung zivilisation laufe.

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  3. Vista ist scheisse! Basta!

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  4. Auch ich bin von meiner Eiszeit erwacht und muss erkennen, dass ich mich durch irgendetwas das sich anfassen lässt, definieren muss. Aber ich habe nichts, also bin gemäss neuem Credo nichts. Aber tatsächlich muss ich feststellen, dass es zwei Prototypen git. Eben die Appler, die damit veräppeln, dass sie ach so kreativ, und nicht einmal rot von gelb unterscheiden können, oder the others, windows halt, nicht so cool, nicht so lässig, praktisch, pragmatisch. Und auch sonst, hat der neue Trend dazu übergeschwappt, Sachen wie Klaviere zu kaufen, weil man ja glii id Stundä gaht. Oder eine Staffelei zu besitzen...wo ist leidenschaft, wo authenzität?

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