Montag, 24. November 2008

Mail an: Roger Köppel

Von: Köbi Bünzli sauglattismus (ät) gmail.com
Datum: 24. November 2008 10:29
An: roger.koeppel(ät)weltwoche.ch
Betreff: Souffleure des intelligenten Tischgesprächs


Lieber Herr Köppel

Im Interview mit Ihnen im Persönlich konnte ich heute lesen, dass Sie mit der Weltwoche den Anspruch haben, die Souffleure des intelligenten Tischgesprächs zu sein. Stellen wir uns mal ein gepflegtes Tischgespräch am Donnerstagabend, dem 16. Oktober 2008, vor. Ich bin als Unternhemer zu Gast bei einem Schlüsselkunden geladen. An diesem Tag habe ich aus Zeitgründen nur die Weltwoche gelesen. Das intelligente Tischgespräch richtet sich auf die nahende Wirtschaftskrise. Meine Souffleure flüstern mir ins Ohr, die UBS sei gut aufgestellt, ich gebe dies gutgläubig weiter. Ich mache mich vor einer intelligenten Runde lächerlich. Aus Vertrauen zu Ihrem Blatt. Dann muss ich weiter im Interview mit Ihnen lesen, dass Sie sich für diese Geschichte nicht entschuldigen. Ich fühle mich hintergangen.

Denken Sie mal drüber nach.

Mit den besten Grüssen

Köbi Bünzli




Von: roger.koeppel(ät)weltwoche.ch
Datum: 24. November 2008 12:11
An: Köbi Bünzli sauglattismus (ät) gmail.com
Betreff: AW: Souffleure des intelligenten Tischgesprächs


Lieber Herr Buenzli

Da haben Sie einen Faux-pas getroffen. Fuer einmal hat die Weltwoche, was sie sonst nicht macht, den Aussagen unseres Bundespraesidenten, der NZZ und dem UBS-VR sowie dem Economiesuisse-Chef vertraut. Wird nicht mehr vorkommen. Allerdings aendern in der Wirtschaftskrise taeglich viele Gewissheiten.

Ich glaube allerdings behaupten zu duerfen, dass wir in anderen Bereichen unserer Berichterstattung durchaus als Souffleure bestehen koennen.

Herzlich

RK

Kommentare:

  1. @RK: Tja, wer abschreibt, anstatt selbst zu recherchieren, pinkelt sich halt ans eigene Bein! Jetzt die Schuld für den Faux-Pas auf den Bundespräsidenten, die NZZ usw. zu schieben, ist aber sehr schwach, Herr Köppel!

    Deshalb klingt die Behauptung am Ende ihrer Antwort in meinen Ohren nach schlechtem Scherz! Des (Ex)Kaiser Blochers Sprachrohr dürfte sich für objektiv und sachlich orientierte Zeitgenossen eher nicht als Souffleur eignen.

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  2. SHET KÖBY EYH, DU KENSCH JA DE GANHNZ JOURNI SZEHNE, FETT - DU BISCH INN!

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