Dienstag, 2. Dezember 2008

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Einleitung.

Auf meinem täglichen Streifzug durch die Niederungen der Schweizer Presselandschaft bin ich heute auf ein interessantes Foto gestossen. Vom Abgebildeten fasziniert, ja wahrlich verzaubert, wanderte mein Blick den scharfen Umrissen menschlicher Gestalten entlang, verlor sich im wilden Spiel von Licht und Schatten und fixierte die schlichte Bildüberschrift:

An einem normalen Tag, ja da hätte ich das Bild beiseite gelegt, meinen Blick in die Ferne schweifen und meinen Arbeitstag Revue passieren lassen. Doch heute, da legte ich das Bild beiseite, liess meinen Blick in die Ferne schweifen und.. Da war es wieder, das Bild. Zuerst nur schemenhaft, erschien es immer klarer vor meinem inneren Auge. Ein Bild, das mehr als tausend Worte spricht, und ich verstehe keines davon. Rastlos und getrieben von der Suche nach Antworten fasste ich einen kühnen Entschluss.
Überrascht und irritiert ob meiner Entschlussfreudigkeit, bemerkte ich kaum, wie ich die Nummer der Redaktion in mein Natel tippte. 
"Verbinden Sie mich bitte mit dem Bild."  sprach ich zu der freundlichen Dame am anderen Ende der Leitung. Wenn es Antworten auf meine Fragen gab, dann musste ich tief in das Gehirn des Bildes eindringen, was eignet sich da besser als ein Interview, dacht ich mir. Nervös wippte ich meinen Fuss im Takte der Musik, die meinem vis à vis aus den Ohren quoll, während ich von der netten Dame mit dem Bild verbunden wurde. "Bild." sprach es am anderen Ende. Fragend und fordernd zugleich. Ich räusperte mich, nannte meinen Namen und mein Anliegen. Was danach folgte, übertraf meine Erwartungen. Doch davon erzähle ich euch morgen. Vielleicht.

Kommentare:

  1. Ich möchte genau das, jawohl genau die selben Drogen. Die möchte ich auch! Jetzt.

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